Der Spanische Name dieser Fliege ist...

Raspinis Escarabajo 45°

Der Spanische Name dieser Fliege ist angebracht, um den Ort zu beschreiben, für den sie ursprünglich gedacht war - wir sprechen Spanisch und befinden uns 45° südlicher Breite; genau, wir befinden uns im Argentinischen und Chilenischen Patagonien.

Um in dieser Gegend den enormen wilden Bachforellen erfolgreich mit der Trockenfliege nachzustellen, gibt es genau ein einziges Insekt das wir imitieren müssen: den Alcantaria-Käfer, wissenschaftlich Chiasognathus granti. Diese Käfer schmecken unseren Flossenträgern besser als alles andere! Aufgrund ihrer Größe erzeugen die Insekten in der Natur beim Aufprall auf der Wasseroberfläche ein lautes "PLOP", für die Bachforellen wiederum ein unverkennbares Zeichen, das unmittelbar ihren Angriff auslöst.

Die traditionellen "Tschernobyl-Ant" oder "Fat Albert" konnten mich trotz ihrer anständigen Fängigkeit nie voll überzeugen - eine realistischere und massive Silhouette war notenwendig! Der Escarabajo 45° war geboren und ist bis heute ein "MUSS" für das Fliegenfischen in Patagonien. Allerdings hat sich gezeigt, dass diese Fliege auch in Europa tödlich ist, wenn sich großen Bachforellen im Gewässer tummeln.

Fette diese Fliege gründlich vor dem ersten Einsatz!

Selberbinden? Hier...

By Mauro Raspini

Escarabajo 45