Das Vorfach verbindet die Fliegenschnur mit der künstlichen Fliege und ist somit ein sehr wichtiger Bestandteil der Fliegenfischer-Ausrüstung.

Es gibt viele unterschiedliche Typen an Vorfächern fürs Fliegenfischen: die wichtigsten sind die konischen knotenlosen Vorfächer (tapered leader), die geknoteten Vorfächer (knotted leader) und die gezwirnten Vorfächer (furled leader) - alle 3 Typen sind verjüngt, d.h. sie werden von hinten nach vorne dünner. Daneben gibt es auch einfache Vorfächer mit einem einheitlichem Durchmesser über die gesamte Länge.

Neben den unterschiedlichen Typen an Fliegenvorfächern kommt es besonders auf die Länge und den Spitzendurchmesser des Vorfachs an. Generell lassen sich längere Vorfächer schwieriger werfen bzw. auf dem Wasser ablegen, dafür ermöglichen sie aber eine diskretere Präsentation der Fliege, was besonders beim Fliegenfischen mit der Trockenfliege wichtig ist.

Auch das Material, aus dem Vorfächer gefertigt werden, ist von Bedeutung, vor allem wegen der Schwimm- bzw. Sinkfähigkeit, der Unsichtbarkeit unter Wasser sowie der Tragkraft und Knotenfestigkeit. Es gibt wahrscheinlich nichts ärgerlicheres, als einen schönen Fisch wegen eines verschlissenen oder zu schwachen Vorfachs zu verlieren.

Natürlich können geknotete Vorfächer auch selbst hergestellt werden - mit etwas Übung auch die gezwirnten Vorfächer. Hierzu sind unsere hochwertigen Vorfachmaterialien aus Nylon, Fluorocarbon und Soft-Fluorocarbon sowie die Spitzenprodukte der französischen Firma JMC zu empfehlen, vor allem das legendäre Kamoufil.

Um fischgerecht bzw. möglichst fair mit der Fliege zu fischen, d.h. das Brechen des Vorfachs zu vermeiden und die Drillzeiten so kurz wie möglich zu halten, empfehlen wir die Vorfachstärke so dünn als notwendig und gleichzeitig so dick als möglich zu wählen.

In unserem Onlineshop führen wir nur Fliegenvorfächer aus hochwertigen Materialien, die geschmeidig sind und über eine angemessen Tragkraft verfügen.